Mittwoch, 22. September 2021

Hans Rewald

 

In der Charlottenburger Joachim-Friedrich Straße erinnert ein „Stolperstein“ an den 1944 im Alter von 58 Jahren ermordeten Hans Rewald. Der Illustrator, Karikaturist, Texter und Werbegrafiker zählt zu den vielen oftmals weitgehend vergessenen Gebrauchsgrafikern, die während der Weimarer Republik in Berlin tätig waren. Seine Illustrationen finden sich allerdings eher selten in den zahlreichen Berliner Zeitschriften, häufiger hingegen in der renommierten „Münchner Jugend“. Rewalds Spezialität waren Karikaturen prominenter Stummfilmschauspieler der 20er Jahre, die in ihrem Duktus bisweilen ein wenig an die etwas später entstandenen Portraits von Hollywood-Stars des Italieners „Nino Za“ erinnern.

Pola Negri (Jugend 1927, H.1)

Lil Dagover (ebenda)

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